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Die JHV fand am Sonntag, den 15.04.2012 in Gebenbach statt. Inge Iberl berichtete über das vergangene Jahr und zeigte die Planungen und Ziele für 2012. Das Protokoll können Sie hier einsehen!

Bitte PDF-Zeichen anklicken!

 
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Abschlußbericht unserer Praktikantin Theresa
Written by Theresa Hein   
Monday, 30 April 2012 14:38
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Hallo ihr Leser,
Wie ich auch schon auf der JHV mitgeteilt habe, war ich 6 Wochen Praktikantin an der Schule in Brufut. Anders als die Praktikanten bisher, habe ich mich alleine auf den Weg gemacht. Im Flugzeug stellten sich mir tausende Fragen und die Aufregung wuchs und wuchs. Mit einer Stunde früher als geplant erreichte ich dann den „International Airport  Banjul“ womit sich die Frage „Wie will mich Hatab dort überhaupt finden“ auch schon geklärt hatte, da es ein sehr kleiner Flughafen war. Von Hatab, dem Manager der Schule in Gambia,  herzlich empfangen ging es dann auch schon auf den schlaglochreichen Straßen zum Praktikantenhaus. Dort durfte ich noch einige Stunden gemeinsam mit Kirsten verbringen, bevor diese ihren Heimflug nach Deutschland antrat. Völlig begeistert war ich von der komfortablen Einrichtung des Praktikantenhauses - mit solch einem „Luxus“ hatte ich gar nicht gerechnet. Nach einem Einkauf in den Shops, die ich ohne den Hinweis von Kisten niemals als solche erkannt hätte, sondern eher der Kategorie Abstellschuppen zugeordnet hätte, ging es dann auch schon Richtung Schule. Vor Ort wurde ich dann dem Rektor und den Lehrern vorgestellt. Gemeinsam mit Kirsten ging ich in jede Klasse, wobei Kirsten von den Schülern verabschiedet und ich willkommen geheißen wurde. Nach dem Rundgang bekam ich den Schlüssel für das Kreativhaus von Kirsten übergeben. Die Schule machte auf mich einen gut organisiert Eindruck und bietet sowohl Möglichkeiten zum störungsfreien Lernen, als auch für andere Aktivitäten, wie Sport, Gartenarbeit und Kreativarbeit. Während meines Aufenthalts wurde mir die Aufgabe zugeteilt die Medikamente zu verwalten und bei Bedarf diese zu verteilen. Ebenso habe ich mich um kleinere Wunden gekümmert. Die eigentliche Arbeit im Kreativhaus konnte ich dank der guten Gruppenplanung von Kirsten und Hagen fast gänzlich übernehmen. Es gab die Gruppen a) „Kreative Arbeit“,  b)„Sport und Tanz“, c) Drama“, d)„Musik“. In den Kreativgruppen haben wir Papierteppiche geflochten, Knetfiguren geformt, Hüte und Masken gebastelt und Armbänder aus Perlen und Wolle gemacht. In Sport und Tanz wollten die Schüler meistens Fußball oder Basketball spielen. Mein Versuch den Kindern die Basketballregeln zu erklären ist dabei aber leider kläglich gescheitert, da spielen ohne Regeln wesentlich mehr Spaß macht. Die Tanzgruppe hat auf Wunsch einen Tanz auf nigerische Musik einstudiert und einmal in Zusammenarbeit mit der Musik- Gruppe afrikanische Tänze getanzt. Die Musik-Gruppe hat außerdem noch das Lied „Fiedelhänschen geig ein mal“ mit Xylophon, Trommel und Flöte eingelernt. Selbst geschriebene Stücke wurden in der Drama-Gruppe gelernt und vor kleinem Publikum aufgeführt. Interessant war, dass es in den Stücken beider Drama-Gruppen um typisch pupertäre Themen wie Beziehung, Schwangerschaft und Probleme in der Familie ging. Wenn ein Lehrer krank war fiel auch das unterrichten von Klassen in meinen Aufgabenbereich. Hierbei hatte ich immer sehr großen Spaß, doch muss man mit den Kindern ganz anders umgehen als in Deutschland. Alleine durch ihre von Natur aus „aufbrausende“ Art muss man die Unterrichtsstunde schon ganz anders gestalten. Wenn ich dann in der Klasse unterrichtet habe kam es dann doch das ein oder andere mal dazu, dass ich mich überfordert gefühlt habe, da dann auch häufig Kinder aus anderen Klassen in das Klassenzimmer kamen und mich baten ihre Wunden zu reinigen oder ihnen Tabletten zu geben. Dies waren Momente in denen ich mir einen zwieten Praktikanten herbei gewünscht hätte. Alles in allem denke ich doch, dass ich für solche Situationen immer ganz gute Lösungen gefunden habe und hoffe die Kinder haben das auch so gesehen.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit den Kindern zu arbeiten. Aber auch die Zusammenarbeit mit den Lehrer war sehr produktiv.

Durch die Einladung in etliche andere Schulen konnte ich mir ein Bild machen wie gut unsere Schule ausgestattet ist. Von Materialien über Raumausstattung geht es unseren Kindern wesentlich besser als so manch anderen Schülern.

Dank dem guten Tipp von Inge mich an den Lehrer: Mr Mandy zu halten, fiel es mir leichter Anschluss zu finden. Nach der Schule zeigt mir dieser einige schöne Plätze von Brufut und Umgebung und stellte mir einige seiner Bekannten vor. Wenn es „brannte“, also ich z.B. vergessen hatte Geld zu tauschen, dann fuhr er mich auch mal schnell mit seinem Motorrad zum „Turntable“. Durch ihn wurde ich auch in die Kirchengemeinschaft aufgenommen und sang im Kirchenchor mit. Vielen vielen Dank dafür!
Nach 3-wöchiger Eingewöhnungsphase kam dann auch schon Inge Iberl, die neue Präsidentin des Vereins und zog in das Nachbarzimmer im Praktikantenhaus ein. Bevor sie ankam war ich noch sehr aufgeregt, doch bei ihrer natürlichen und freundlichen Art legte sich das gleich wieder. Mit ihrer Ankunft brach auch ganz Brufut in Aufregung aus man hörte nur noch „ INGE INGE INGE “ wenn wir die Straßen entlang gingen. In der Schule wurde Inge dann herzlich begrüßt und allen als neue Präsidentin vorgestellt.Wo ich in der Zeit bevor Inge ankam das Leben in Brufut sowie zahlreiche Zeremonien der  Stämme „Karoninkas und Mandinkas“ miterleben durfte, zeigte mir Inge unter anderem den touristischen Teil in Senegambia. Gemeinsam mit Hans, der in meiner vierten Woche zu uns stieß machten wir Inge, Hans und Ich den „Bamboobeach“ zusammen mit zahlreichen Schülerscharen unsicher. Hier möchte ich ein ganz ganz großes Danke schön an die beiden aussprechen, da ich vieles ohne die zwei Oberpfälzer gar nicht gesehen hätte und sie mir die Zeit mit ihren Witzeleien doch sehr versüßt haben.Zusammen mit Inge bin ich dann auch zu dem Projekt in Sintet gefahren, wo wir gemeinsam mit den Dorfbewohnern den Grundstein, des neuen Gebäudes gelegt haben. Anschließend wurden wir noch auf dem Dorfplatz durch etliche rednerische Beiträge Willkommen geheißen und schließlich von einem gambischen Märchenerzähler, einem Griot, besungen.So ich könnte noch ganz viele Seiten so weiter schrieben und von den vielen großartigen Erfahrungen berichten die ich gemacht habe, denke aber dass ich jetzt lieber mal zum Ende komme.Ich kann einfach nur sagen die Menschen dort sind super offen und hilfsbereit und einfach zum gern haben. Ich habe in so kurzer Zeit so viele tolle Menschen kennen gelernt und auch einige Freundschaften geknüpft.
Eines kann ich jedem versprechen, der einmal nach Gambia reist – einsam ist man dort nie!Vielen Dank an alle Beteiligten für diese super tolle Zeit! Nun verabschiede ich mich mit einem

Putumpa Pokathi (Gott segne dich!)

Theresa

 
2. afrikanische Filmmatinée in Amberg
Written by Manfred Weigl   
Monday, 23 April 2012 14:08
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Am Sonntag, den 22.04.2012 fand im Amberger Ringkino die zweite afrikanische Filmmatinée statt. Unser Verein zeigte in Zusammenarbeit mit der Projekthilfe Dr. Luppa den Film "Soulboy".

Bereits um 10:00 Uhr wurden die Gäste bei einem Sektempfang im Kino von den beiden Vereinen begrüßt. Kurz vor 11:00 Uhr erklangen die Trommelklänge der Djembespieler. Dr. Siebenbürger(Vorstand der Projekthilfe Dr. Luppa) und Manfred Weigl stellten die jeweiligen Projekte und die Vereine vor Filmbeginn vor.

Christine Weigl und ihr Team zauberten wieder afrikanische Köstlichkeiten. So konnten sich die Besucher nach Filmende am "afrikanischen Buffet" mit Domoda und afrikanischen Hähnchen mit Mango-Chutney stärken und über die typischen afrikanischen Inhalte des Films austauschen.

Die Mitglieder der beiden Vereine berichteten den Besuchern von ihren eigenen "Afrikaerlebnissen", stellten die Projekte vor und rührten kräftig die Werbetrommel für Spenden. Mit selbstgebackenen Kuchen und Torten konnten dann die Besucher den Kinobesuch ausklingen lassen. Der Tag war ein riesengroßer Erfolg für die beiden Vereine und die Gäste waren alle begeistert.

Last Updated on Monday, 23 April 2012 15:22
 

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